Donnerstag, 19. Januar 2012 |
| Posted by Administrator (ces-gmbh) on Jan 31 2012 |
... dem italienischen Kreuzfahrtschiff, das am vergangenen Wochenende nahe der Insel Giglio einen Felsen rammte und sank, arbeiteten fast 300 Besatzungsmitglieder aus den Philippinen: Leute, die sich zumeist unterhalb der Wasserlinie aufhalten und in der Regel von den Passagieren nicht bemerkt werden: Köche, Wäscherinnen, Maschinisten, aber auch Zimmermdächen und Kellner, die das Schiff am Laufen halten und den luxuriösen Service erst möglich machen. Oft zu Hungerlöhnen und unter Tarif bezahlt.
Der größte Teil der Philippin@s, die auf der "Costa Concordia" arbeiteten, ist jetzt nach Hause zurückgekehrt und wurde von Freunden und Verwandten auf dem Flughafen von Manila erleichtert empfangen. Gilda Gido zeigte ihre Schwimmweste und sagte, diese habe ihr das Leben gerettet, berichtet "euronews". Sie habe die Weste beim Verlassen des Schiffs getragen und sie nun als Erinnerungsstück mit nach Hause genommen.
Schon bald sollen auch die übrigen philippinischen Besatzungsmitglieder des gesunkenen Schiffes wieder zu Hause sein. Drei Philippiner, die bei der Havarie verletzt wurden, werden noch in Italien medizinisch betreut.

Foto: © Tullio M. Puglia/Getty Images, Zeit online
Schwere Vorwürfe gegen die Besatzung haben inzwischen einige Passagiere erhoben, schreibt "Zeit online". "Die meisten Crew-Mitglieder kamen aus Indien, Sri Lanka oder von den Philippinen. Sie dachten gar nicht daran, Alte, Kinder und Behinderte zu retten. Stattdessen rannten sie los, um selbst als Erste auf den Rettungsbooten zu sein," erzählte demnach ein ehemaliger englischer Seemann, der mit seiner Familie an Bord der "Costa Concordia" Urlaub machte. Harte und pauschale Vorwürfe. Inwieweit sie zutreffen, schreibt "Zeit online", könne nur eine sorgfältige Untersuchung des Unglücks klären. Im Katastrophenfall jedenfalls komme es auf jedes Mitglied der Schiffsbesatzung an. Jeder, vom Offizier bis zum Hilfskoch, habe eine Aufgabe, die in Rettungsplänen genau festgelegt seien.
Das trifft übrigens auch für den Kapitän zu, zu dessen Aufgaben es sicher nicht gehörte, das sinkende Schiff zu verlassen, während sich noch eine große Anzahl von Passagieren und Besatzungsmitgliedern an Bord befand...
Was kann man im Unglücksfall eigentlich von Schiffsmannschaften erwarten, die zum Teil zu Niedrigstlöhnen und unter extremen Bedingungen unter Deck die Drecksarbeit erledigen und oft nicht einmal richtig für den Notfall geschult werden? Hinter der weißen Fassade der Kreuzfahrtschiffe verbirgt sich eine Arbeitswelt, von der die meisten Passagiere nichts ahnen und von der sie vielleicht auch nichts wissen wollen, gibt "Zeit online" zu bedenken. Eine Sieben-Tage-Woche mit mehr als zehnstündigen Schichten, und dies über neun Monate am Stück, seien durchaus üblich. Ncht nur wegen des jüngsten Unglücks gebe es allen Grund, dort genauer hinzuschauen und Arbeitsbedingungen und Löhne unter die Lupe zu nehmen...
Nachtrag, 20. 01. 2012:
BILD.de schreibt heute:
"Einfache Matrosen und Servicekräfte (z.B. von den Philippinen) blieben bis zum bitteren Ende an Bord, halfen, wo sie konnten."
Quellen:
http://de.euronews.net/2012/01/19/freude-und-bangen-nach-der-schiffshavarie/
http://www.zeit.de/2012/04/Kreuzfahrten
http://www.bild.de/news/ausland/costa-concordia/schettino-versagen-22166186.bild.html?wtmc=go.off.edpick
Der größte Teil der Philippin@s, die auf der "Costa Concordia" arbeiteten, ist jetzt nach Hause zurückgekehrt und wurde von Freunden und Verwandten auf dem Flughafen von Manila erleichtert empfangen. Gilda Gido zeigte ihre Schwimmweste und sagte, diese habe ihr das Leben gerettet, berichtet "euronews". Sie habe die Weste beim Verlassen des Schiffs getragen und sie nun als Erinnerungsstück mit nach Hause genommen.
Schon bald sollen auch die übrigen philippinischen Besatzungsmitglieder des gesunkenen Schiffes wieder zu Hause sein. Drei Philippiner, die bei der Havarie verletzt wurden, werden noch in Italien medizinisch betreut.

Foto: © Tullio M. Puglia/Getty Images, Zeit online
Schwere Vorwürfe gegen die Besatzung haben inzwischen einige Passagiere erhoben, schreibt "Zeit online". "Die meisten Crew-Mitglieder kamen aus Indien, Sri Lanka oder von den Philippinen. Sie dachten gar nicht daran, Alte, Kinder und Behinderte zu retten. Stattdessen rannten sie los, um selbst als Erste auf den Rettungsbooten zu sein," erzählte demnach ein ehemaliger englischer Seemann, der mit seiner Familie an Bord der "Costa Concordia" Urlaub machte. Harte und pauschale Vorwürfe. Inwieweit sie zutreffen, schreibt "Zeit online", könne nur eine sorgfältige Untersuchung des Unglücks klären. Im Katastrophenfall jedenfalls komme es auf jedes Mitglied der Schiffsbesatzung an. Jeder, vom Offizier bis zum Hilfskoch, habe eine Aufgabe, die in Rettungsplänen genau festgelegt seien.
Das trifft übrigens auch für den Kapitän zu, zu dessen Aufgaben es sicher nicht gehörte, das sinkende Schiff zu verlassen, während sich noch eine große Anzahl von Passagieren und Besatzungsmitgliedern an Bord befand...
Was kann man im Unglücksfall eigentlich von Schiffsmannschaften erwarten, die zum Teil zu Niedrigstlöhnen und unter extremen Bedingungen unter Deck die Drecksarbeit erledigen und oft nicht einmal richtig für den Notfall geschult werden? Hinter der weißen Fassade der Kreuzfahrtschiffe verbirgt sich eine Arbeitswelt, von der die meisten Passagiere nichts ahnen und von der sie vielleicht auch nichts wissen wollen, gibt "Zeit online" zu bedenken. Eine Sieben-Tage-Woche mit mehr als zehnstündigen Schichten, und dies über neun Monate am Stück, seien durchaus üblich. Ncht nur wegen des jüngsten Unglücks gebe es allen Grund, dort genauer hinzuschauen und Arbeitsbedingungen und Löhne unter die Lupe zu nehmen...
Nachtrag, 20. 01. 2012:
BILD.de schreibt heute:
"Einfache Matrosen und Servicekräfte (z.B. von den Philippinen) blieben bis zum bitteren Ende an Bord, halfen, wo sie konnten."
Quellen:
http://de.euronews.net/2012/01/19/freude-und-bangen-nach-der-schiffshavarie/
http://www.zeit.de/2012/04/Kreuzfahrten
http://www.bild.de/news/ausland/costa-concordia/schettino-versagen-22166186.bild.html?wtmc=go.off.edpick
Last changed: Jan 31 2012 at 9:21 AM
BackDienstag, 6. September 2011
Das vermutlich grösste Krokodil der Welt...
14:15h
...wurde heute nahe der Stadt Bunawan im Osten der philippinischen Insel Mindanao gefangen. Dem 6,40 Meter langen und 1075 Kilogramm schweren Tier wird vorgeworfen, in den letzten Jahren einen Bauern, ein 12jähriges Mädchen und mehrere philippinische Wasserbüffel (Carabaos) getötet und zumindest teilweise verschlungen zu haben.
Die Behörden beschlossen, das Riesenreptil am Leben zu lassen. Es ist das bislang grösste jemals gefangene Salzwasserkrokodil der Welt. Das schätzungsweise 50 Jahre alte Männchen (Salzwasserkrokodile können bis zu 100 Jahre alt werden) soll zur Attraktion in einem eigenen Naturpark werden.
Müllkinder in Cebu City 05/12/2011
Die Behörden beschlossen, das Riesenreptil am Leben zu lassen. Es ist das bislang grösste jemals gefangene Salzwasserkrokodil der Welt. Das schätzungsweise 50 Jahre alte Männchen (Salzwasserkrokodile können bis zu 100 Jahre alt werden) soll zur Attraktion in einem eigenen Naturpark werden.
Müllkinder in Cebu City 05/12/2011